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The Guardian- 28/03/2006
Die Royals im Reich der virtuellen Realität.
Matt Scott: Tuesday March 28, 2006
Reading plant, die erste Neuverpflichtung seiner Eröffnungssaison in der Premier League, der obersten englischen Fußballliga, im nächsten Monat im Madejski-Stadion vorzustellen. Aber Thierry Henry ist es nicht.
Der gelassene Aufstieg des Vereins zur obersten Klasse des englischen Fußballs, den er sich am Samstag mit einem 1:1-Unentschieden gegen Leicester City sicherte, wurde vom Probegebrauch des DatatraX-Computersystems - ein Konkurrent der von so vielen in der Premier League geliebten ProZone-Software - begleitet.
Neil Ramsay, der "ProZone" gründete, bevor er die Firma im August 2004 an die vom Multimillionär und früheren Fußballspieler Ray Ranson unterstützte "Sport Asset Group" verkaufte, behauptet, er habe das Modell, das den Fußball der 90er Jahre revolutionierte, noch verbessert.
"In den späten 90er Jahren war ein fortschrittlich eingestellter Trainer einer, der zwei Videorekorder hatte", meint er.
"ProZone hat es seither weit gebracht. Heutzutage hat jeder Verein der ersten und zweiten englischen Fußballliga eine Art Analysesystem".
Der Nachteil von ProZone war jedoch, laut Ramsay, dass die Daten erst am nächsten Tag für die Analyse zur Verfügung standen. Sein neues System bietet Informationen in Echtzeit an und macht damit theoretisch die Trainerbank genauso überholt wie ein Betamax-Video, weil nun ein Trainer ein Spiel vor einer Bildschirmwand steuern könnte.
"Ein Fitnesstrainer kann dann per Laptop die Fitnessdaten der Spieler abfragen, während einem weiteren die taktischen Informationen übermittelt werden", erklärt Ramsay.
"Es gehört nun zur Premier League. Und es bleibt nur hinzufügen, dass man ohne DatatraX sicher das Nachsehen haben wird".
Für weitere Informationen:
news@pgintl.net
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